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Bildungskonzept Agrarbürofachkraft findet nachhaltig Resonanz

Professionelles Agieren in Agrarbüros als Schaltzentrale der Agrarbetriebe ist erklärtes Ziel des etablierten Schulungskonzeptes Agrarbürofachkraft. In zwei Winterhalbjahren treffen sich zumeist Mitarbeiterinnen von entsendenden Landwirtschaftsbetrieben um sich Wissen rund um die Büro- und Buchführung zu erschließen. Seit 2006 haben ca. 150 Landwirtschaftsbetriebe diese Form der Qualifizierung auch für Quereinsteiger genutzt. Die Schulungen finden einen Tag wöchentlich an jährlich wechselnden Standorten in MV statt. In diesem Jahr sind es Grimmen (Aufbaukurs) und Ludwigslust (Basiskurs). Das BilSE-Institut sichert durch die enge Kooperationen mit den regionalen Bauernverbänden sowie mit spezialisierten Fachdozenten für Fachspezifik, Recht, Steuern, Buchführung u.a. die Qualität der Weiterbildung. Theoretische Wissensvermittlung wird durch Praxistage direkt in ausgewählten Agrarbetrieben erlebbar gemacht und unterstützt die Nachhaltigkeit des Lernerfolges. Als regionaler Randeffekt entstehen häufig persönliche kleine Netzwerke zwischen den teilnehmenden Betrieben.  Der Kurs wird vorrangig von weiblichen Teilnehmern besucht, steht, wie in diesem Jahr genutzt,  auch männlichen Interessenten zur Verfügung.  An der Fachschule für Agrarwirtschaft kann die Prüfung zur „Geprüften Agrarbürofachkraft“ abgelegt werden. Der Kurs wird vom BilSE-Institut organisiert und vom Land/der EU finanziell unterstützt. Absolventen aller Jahrgänge stehen Auffrischungskurse in Form von Tagesseminaren zur Verfügung. Eine entsprechende Bildungsumfrage ist im Umlauf.

Aufbaukurs in Grimmen

Basiskurs in Ludwigslust

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